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Firestone Walker Tasting

Aloha… wobei das hier nicht so paßt, Hawaii ist weit, heute geht es um Califooooooooornia! Um die Firestone Walker Brewing Company aus Paso Robles, um genau zu sein. Aus dem Braufactum-Kühlschrank beim nächstgelgenen Edeka hab ich mir schon zum zweiten Mal das Pale31 California Pale Ale und das Union Jack IPA geschnappt. Auch ich komme nicht immer zum Naiv Shop für irgendwas total Spezielles… also hier mal Tasting Notes aus meiner Feder.

Gründer der seit 1996 existierenden Brauerei sind die verschwägerten David Walker (aka the Lion), ein ausgewanderter Brite, und Adam Firestone (aka the Bear), der aus der Region stammt. Diese Ecke Kaliforniens ist eher ein Weinanbauland, von daher experimentierte Firestone viel (und eher erfolglos) mit Kelterei-Equipment, bis der richtige Partner mit Old-World-Know-How zufällig seine Schwester heiratete. Dazu gibt es einen Brew Master, den ihr gleich in zwei Videos kennenlernen könnt. Aber zunächst mal mein Eindruck der beiden Biere, die ich getrunken habe:

Easy Starter…. Pale 31
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Zuerst mal das Pale31 . Ein Pale Ale, das angeblich total den Kalifornischen Stil repräsentiert und daher auch den 31. State im Namen trägt. Wie dem auch sein, es ist ein frisches, fruchtiges, easy Pale Ale, sehr gut trinkbar und sehr schön fruchtig, vor allem nach Orangenschale. Bin ja nicht so der Geschmacksnotenspezielist, aber das geht auch an mir nicht vorbei. Ansonsten schön hellgelbe Farbe in der Pilsblume, sehr schön fruchtige, hopfenbetonte Nase und nicht zu bitter im Geschmack. Das sagt Brewmaster Matt Brynildson dazu:

Noch ein paar technische Daten :
Alkohol: 4,9 %
IBU: 38
Malz: Premium Two-Row, Maris Otter Pale, Munich, Crystal
Hopfen: Fuggle, Cascade, Centennial, Chinook

Später wird’s bitter… Union Jack IPA
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Wie kommt der Union Jack nach Kalifornien? Das ist natürlich eine Remineszenz an den britischen Mitgründer  David Walker, sowie an die Entstehungsgeschichte des Braustils IPA allgemein. Also wird hier mit Hopfen nicht gegeizt. Der Brew Master sagt es im Clip eigentlich sehr schön: der große Bruder des Pale31, der alles auch hat – nur deutlicher. Vor allem ist es deutlich bitterer, wo im Pale Ale die Orangennoten waren, sind wir hier eher an der Grapefruit. Ansonsten…. schönes West Coast IPA.

Alkohol: 7,5 %
IBU: 70
Malz: Premium Two-Row (Metcalf & Kendall varieties), Munich, Cara Pils, Simpson’s Light Crystal
Hopfen: Magnum, Cascade, Centennial, Amarillo, Citra, Chinook, Simcoe

(Verwendung der LOGOBILDER und Videos mit freundlicher Genehmigung der FIRESTONE WALKER BREWING COMPANY, PASO ROBLES)
Veröffentlicht in: Biere

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